Brustrekonstruktion Dortmund - Mehr als 33 Jahre Erfahrung als Chirurg
Brustrekonstruktion Dortmund - 33 Jahre Tätigkeit in der Chirurgie · 28 Jahre Tätigkeit in der plastischen Chirurgie · Langjährige Erfahrung und umfassende Aus- und Weiterbildung · Tätigkeit als Kursleiter für Kolleginnen und Kollegen · Seit 22 Jahren eigene Praxis · Seit 5 Jahren Praxisklinik in Hombruch
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| Behandlungsdauer: | 1,0 bis 1,5 Stunden |
|---|---|
| Betäubung: | Allgemeinnarkose |
| Klinikaufenthalt: | ambulant / stationär |
| Schonzeit: | 10 bis 14 Tage |
| Narben: | Brustwarze, Brustumschlagsfalte, Achsel |
| Sport: | 4 bis 6 Wochen kein Sport |
| Besonderheiten: | 4 bis 6 Wochen Sport-BH |

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Jetzt zur Brustrekonstruktion Dortmund beraten lassenNach einer Brustamputation kann eine Brustrekonstruktion dabei helfen, Form und Volumen der Brust wiederherzustellen und ein möglichst harmonisches Körperbild zu erreichen. Der Brustaufbau nach Brustkrebs beziehungsweise nach einer Mastektomie kann mit einem Brustimplantat, einem Gewebeexpander oder mit körpereigenem Gewebe erfolgen.
Welche Methode der Brustrekonstruktion geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören insbesondere die Beschaffenheit von Haut und Weichteilgewebe, eine vorausgegangene oder geplante Bestrahlung, vorhandene Narben, die Form und Größe der Brust, die körperlichen Voraussetzungen sowie die persönlichen Wünsche der Patientin.
Als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie berät Dr. med. Joachim Münzberg seine Patientinnen in Dortmund ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten der rekonstruktiven Brustchirurgie. Ziel ist es, gemeinsam ein Verfahren auszuwählen, das medizinisch sinnvoll ist und gleichzeitig ein möglichst natürliches und ausgewogenes Ergebnis ermöglicht.
Nicht jede Brustkrebserkrankung erfordert eine vollständige Entfernung der Brust. In vielen Fällen ist eine brusterhaltende Operation mit anschließender Bestrahlung und gegebenenfalls weiteren onkologischen Therapien möglich. Wenn jedoch eine vollständige oder teilweise Entfernung der Brust notwendig ist, kann eine Wiederherstellung der Brust entweder unmittelbar im Zusammenhang mit der Tumoroperation oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Eine Brustrekonstruktion ist daher nicht nur unmittelbar nach einer Mastektomie möglich. Auch Patientinnen, deren Brustoperation bereits Monate oder Jahre zurückliegt, können sich über die Möglichkeiten eines späteren Brustaufbaus beraten lassen.
Für den Wiederaufbau der Brust stehen unterschiedliche operative Verfahren zur Verfügung. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer Brustrekonstruktion mit Implantaten, einer Rekonstruktion mit einem Gewebeexpander und Verfahren mit körpereigenem Gewebe.
- Brustrekonstruktion mit Brustimplantat
- Brustrekonstruktion mit Gewebeexpander und anschließendem Brustimplantat
- Brustrekonstruktion mit einem Latissimus-dorsi-Lappen aus dem Rücken
- Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe aus dem Unterbauch
- in ausgewählten Fällen Kombinationen aus Eigengewebe und Implantat
- spätere Rekonstruktion von Brustwarze und Brustwarzenhof
Welche Methode infrage kommt, muss immer individuell entschieden werden. Nicht jedes Rekonstruktionsverfahren ist für jede Patientin gleichermaßen geeignet. Von besonderer Bedeutung sind die vorhandene Haut, die Qualität des Gewebes, mögliche Narben, vorausgegangene oder geplante Bestrahlungen sowie die Größe und Form der gegenüberliegenden Brust.
In seiner Praxisklinik in Dortmund führt Dr. Münzberg im Bereich der rekonstruktiven Brustchirurgie Brustrekonstruktionen mit Expandern und Implantaten sowie lokale und gestielte Verschiebelappenplastiken durch. Dazu gehört insbesondere die Brustrekonstruktion mit einem Latissimus-dorsi-Lappen.
Gerade bei der Brustrekonstruktion ist eine sorgfältige individuelle Planung von besonderer Bedeutung. Die Situation nach einer Brustkrebsoperation kann von Patientin zu Patientin sehr unterschiedlich sein. Deshalb werden nicht nur die fehlende Brust beziehungsweise der zu rekonstruierende Bereich betrachtet, sondern auch die vorhandene Haut, die Narbenverhältnisse, das verbliebene Gewebe, eine mögliche Bestrahlung sowie die Form der Gegenseite.
Brustrekonstruktionen mit freiem mikrochirurgischem Eigengewebe, beispielsweise aus dem Unterbauch, führt Dr. Münzberg nicht selbst durch. Wenn ein solches Verfahren aufgrund der individuellen Voraussetzungen sinnvoll erscheint, kann im Rahmen der Beratung eine entsprechende Empfehlung und Weiterleitung an ein spezialisiertes Zentrum für mikrochirurgische Brustrekonstruktion erfolgen.
Eine Brustrekonstruktion mit Implantat gehört zu den etablierten Möglichkeiten des Brustaufbaus nach einer Mastektomie. Sie kann insbesondere dann infrage kommen, wenn ausreichend Haut und Weichteilgewebe vorhanden sind und die Gewebeverhältnisse eine sichere Abdeckung des Implantates ermöglichen.
Ob ein Implantat unmittelbar eingesetzt werden kann, hängt unter anderem davon ab, wie viel Haut bei der Brustoperation erhalten werden konnte, wie belastbar das Gewebe ist und ob eine Bestrahlung erfolgt ist oder noch geplant ist. Bestrahltes Gewebe kann fester, weniger elastisch und schlechter durchblutet sein. Deshalb muss in dieser Situation besonders sorgfältig geprüft werden, ob eine reine Implantatrekonstruktion sinnvoll ist oder ob zusätzlich körpereigenes Gewebe benötigt wird.
Für den Brustaufbau stehen Brustimplantate in unterschiedlichen Größen und Formen zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich unter anderem nach der Breite des Brustkorbs, der gewünschten Brustgröße, der vorhandenen Haut, der Form der gegenüberliegenden Brust, den Narbenverhältnissen und den persönlichen Vorstellungen der Patientin. Ziel ist nicht allein, Volumen zu ersetzen, sondern eine möglichst harmonische Brustform zu schaffen.
Wenn nach der Brustamputation zunächst nicht ausreichend Haut zur Verfügung steht oder die Haut sehr straff ist, kann eine Brustrekonstruktion mit einem Gewebeexpander sinnvoll sein. Ein Gewebeexpander ist ein vorübergehend eingesetztes Implantat, mit dessen Hilfe die Haut und das vorhandene Weichteilgewebe schrittweise gedehnt werden können.
Nach der Operation wird der Expander über ein dafür vorgesehenes Ventil in mehreren Sitzungen nach und nach mit Kochsalzlösung aufgefüllt. Dadurch vergrößert sich sein Volumen langsam und die darüberliegende Haut wird vorsichtig gedehnt. Dieser Prozess erfolgt schrittweise über einen gewissen Zeitraum.
Sobald das gewünschte Volumen erreicht und das Gewebe ausreichend gedehnt ist, kann der Gewebeexpander in einer weiteren Operation entfernt und gegen ein endgültiges Brustimplantat ausgetauscht werden. Eine Expanderbehandlung kann insbesondere sinnvoll sein, wenn die gegenüberliegende Brust größer ist oder wenn für eine direkte Implantatrekonstruktion zunächst nicht genügend Haut vorhanden ist.
Eine weitere Möglichkeit ist die Brustrekonstruktion mit dem Latissimus-dorsi-Lappen. Dabei werden Haut und Gewebe aus dem Rücken verwendet, um die Brust nach einer Mastektomie wieder aufzubauen. Der Latissimus dorsi ist ein großer Rückenmuskel. Bei dieser Form der Brustrekonstruktion wird ein Teil des Gewebes zusammen mit der darüberliegenden Haut in Richtung Brust verlagert.
Ein wichtiger Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass das verwendete Gewebe mit seiner ursprünglichen Blutversorgung verbunden bleibt. Der Latissimus-Lappen gehört deshalb zu den sogenannten gestielten Lappenplastiken. Das Gewebe wird nicht vollständig vom Körper getrennt, sondern in den Bereich der Brust verlagert.
Dieses Verfahren kann insbesondere dann eine Option sein, wenn nach einer Brustamputation nicht ausreichend Haut oder Weichteilgewebe für eine alleinige Rekonstruktion mit einem Implantat vorhanden ist. Je nach benötigtem Brustvolumen kann der Latissimus-Lappen allein verwendet oder mit einem Brustimplantat kombiniert werden. Das körpereigene Gewebe kann dabei helfen, das Implantat zusätzlich mit gut durchblutetem Gewebe zu bedecken.
Dr. Münzberg führt die Brustrekonstruktion mit einem Latissimus-dorsi-Lappen in Dortmund durch.
Grundsätzlich kann eine Brustrekonstruktion auch mit körpereigenem Gewebe aus dem Unterbauch erfolgen. Diese Form des Brustaufbaus gehört zu den aufwendigeren Verfahren der rekonstruktiven Brustchirurgie und wird insbesondere in spezialisierten Zentren durchgeführt.
Ein mögliches Verfahren ist der sogenannte TRAM-Lappen. Dabei werden Haut, Fettgewebe und - abhängig von der verwendeten Technik - auch Anteile des geraden Bauchmuskels verwendet, um daraus die Form einer neuen Brust aufzubauen. Beim gestielten TRAM-Lappen bleibt das verwendete Gewebe mit seiner ursprünglichen Blutversorgung verbunden und wird in die Brustregion verlagert.
Beim freien TRAM-Lappen wird das Gewebe vollständig vom Unterbauch gelöst. Die versorgenden Blutgefäße werden anschließend im Bereich der Brust im Rahmen eines mikrochirurgischen Eingriffs wieder mit geeigneten Gefäßen verbunden.
Ein heute häufig verwendetes mikrochirurgisches Verfahren ist außerdem der DIEP-Lappen. Dabei werden Haut und Fettgewebe des Unterbauches verwendet, während der gerade Bauchmuskel möglichst erhalten bleibt. Auch hier müssen die Blutgefäße mikrochirurgisch an Gefäße im Brustbereich angeschlossen werden. Solche freien Lappenplastiken sind technisch anspruchsvoll und sollten in spezialisierten Zentren mit entsprechender mikrochirurgischer Erfahrung durchgeführt werden.
Dr. Münzberg führt freie mikrochirurgische Eigengewebsrekonstruktionen aus dem Unterbauch nicht selbst durch. Wenn aufgrund der individuellen Voraussetzungen ein solches Verfahren sinnvoll erscheint, kann im Rahmen der persönlichen Beratung eine Weiterleitung an ein entsprechend spezialisiertes Brustzentrum empfohlen werden.
Welche Methode für den individuellen Brustaufbau nach Brustkrebs oder Mastektomie am besten geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Entscheidung hängt von einer Vielzahl medizinischer und persönlicher Faktoren ab:
- Größe und Form der ursprünglichen Brust
- Form und Größe der gegenüberliegenden Brust
- Menge und Qualität der vorhandenen Haut
- vorhandenes Unterhaut- und Weichteilgewebe
- Narben nach vorausgegangenen Operationen
- vorausgegangene oder geplante Strahlentherapie
- allgemeine körperliche und gesundheitliche Voraussetzungen
- Wunsch nach einer Rekonstruktion mit oder ohne Implantat
- gewünschte Brustgröße und Brustform
- persönliche Vorstellungen und Erwartungen der Patientin
Eine Patientin mit ausreichend gut erhaltenem Haut- und Weichteilgewebe kann beispielsweise andere Voraussetzungen für eine Implantatrekonstruktion haben als eine Patientin, deren Brustregion bereits bestrahlt wurde oder bei der ausgeprägte Narbenverhältnisse bestehen. Die Wahl des Rekonstruktionsverfahrens sollte deshalb immer nach einer ausführlichen Untersuchung und einem persönlichen Beratungsgespräch erfolgen.
Grundsätzlich kann zwischen einer Sofortrekonstruktion und einer späteren beziehungsweise sekundären Brustrekonstruktion unterschieden werden. Bei einer Sofortrekonstruktion erfolgt der Wiederaufbau der Brust unmittelbar im Zusammenhang mit der Entfernung des Brustgewebes. Voraussetzung ist, dass dieses Vorgehen aus onkologischer Sicht möglich und sinnvoll ist.
Eine Brustrekonstruktion kann jedoch auch Monate oder Jahre nach einer Mastektomie erfolgen. Eine bereits länger zurückliegende Brustkrebsoperation bedeutet daher nicht automatisch, dass ein späterer Brustaufbau nicht mehr möglich ist. Welche Vorgehensweise im individuellen Fall geeignet ist, hängt unter anderem von der Tumorbehandlung, der Beschaffenheit der Haut, möglichen Bestrahlungen sowie der weiteren medizinischen Therapie ab.
Eine vorausgegangene Strahlentherapie kann die Beschaffenheit der Haut und des darunterliegenden Gewebes verändern. Das Gewebe kann fester und weniger elastisch werden, und auch die Wundheilung kann beeinflusst sein. Dies ist für die Planung einer Brustrekonstruktion von Bedeutung.
Bei einer Implantatrekonstruktion kann bestrahltes Gewebe außerdem das Risiko für bestimmte Komplikationen, insbesondere eine Kapselfibrose, erhöhen. Deshalb muss individuell geprüft werden, ob eine Rekonstruktion allein mit einem Implantat sinnvoll ist oder ob ein Verfahren mit zusätzlichem, gut durchblutetem Eigengewebe Vorteile bieten kann.
Gerade in solchen Situationen kann beispielsweise eine Latissimus-dorsi-Lappenplastik eine mögliche Option darstellen, weil damit körpereigenes, durchblutetes Gewebe aus dem Rücken in die Brustregion eingebracht wird. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt jedoch immer von der individuellen Ausgangssituation ab.
Am Anfang steht ein ausführliches Beratungsgespräch mit einer gründlichen körperlichen Untersuchung. Dabei werden der Zustand der Haut, vorhandene Narben, die Dicke und Qualität des Weichteilgewebes, die Form des Brustkorbs, die Größe und Form der gegenüberliegenden Brust sowie mögliche vorausgegangene Bestrahlungen beurteilt.
Gemeinsam mit der Patientin wird anschließend besprochen, welche Möglichkeiten des Brustaufbaus bestehen und welches Rekonstruktionsverfahren unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen infrage kommt. Dabei ist auch wichtig zu klären, welches Ergebnis realistisch erreichbar ist. Ziel einer Brustrekonstruktion ist die möglichst harmonische Wiederherstellung der Brustform. Eine rekonstruierte Brust lässt sich jedoch nicht in jeder Hinsicht mit einer natürlichen, nicht operierten Brust gleichsetzen.
Die Brustrekonstruktion
Je nach gewählter Methode erfolgt der Brustaufbau mit einem Brustimplantat, einem Gewebeexpander, einer Latissimus-Lappenplastik oder einem anderen Eigengewebsverfahren. Bei einer Rekonstruktion mit Gewebeexpander erfolgt der Aufbau in mehreren Schritten. Bei einer Rekonstruktion mit dem Latissimus-Lappen wird körpereigenes Haut- und Muskelgewebe aus dem Rücken in den Brustbereich verlagert. Abhängig vom benötigten Volumen kann zusätzlich ein Implantat erforderlich sein.
Nach der Brustrekonstruktion
Nach dem Brustaufbau wird regelmäßig kontrolliert, wie die Heilung verläuft und wie sich die rekonstruierte Brust entwickelt. Unmittelbar nach dem Eingriff können Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühle, Wundschmerzen und vorübergehende Veränderungen der Empfindlichkeit auftreten. Wie stark diese Beschwerden ausgeprägt sind und wie lange sie anhalten, hängt unter anderem von der gewählten Operationsmethode ab.
Das endgültige Ergebnis einer Brustrekonstruktion lässt sich nicht unmittelbar nach der Operation beurteilen. Schwellungen müssen zunächst zurückgehen, Narben reifen über längere Zeit und das Gewebe benötigt Zeit, um sich an die neue Situation anzupassen. Im weiteren Verlauf kann sich zeigen, ob zusätzliche Korrekturen zur Verbesserung von Form und Symmetrie sinnvoll sind.
Bei einer einseitigen Brustrekonstruktion ist es nicht immer möglich, allein durch den Wiederaufbau exakt die Form der gesunden Brust zu erreichen. Deshalb kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein, auch die gegenüberliegende Brust operativ anzupassen.
- Bruststraffung der Gegenseite
- Brustverkleinerung der Gegenseite
- in ausgewählten Fällen eine Volumenanpassung
- kleinere Formkorrekturen zur Verbesserung der Symmetrie
Ziel ist ein möglichst harmonisches Verhältnis beider Brüste. Ob eine solche Angleichungsoperation medizinisch sinnvoll, gewünscht und im jeweiligen Behandlungskonzept möglich ist, wird individuell mit der Patientin besprochen.
Nach der eigentlichen Brustrekonstruktion kann in einem weiteren Behandlungsschritt auch die Brustwarze beziehungsweise der Brustwarzenhof wiederhergestellt werden. Häufig erfolgt dieser Schritt erst, wenn die neue Brustform ausreichend abgeheilt und stabil ist.
Für die Wiederherstellung von Brustwarze und Brustwarzenhof stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung:
- Rekonstruktion der Brustwarze mit lokalem Eigengewebe
- Hauttransplantation
- Verwendung geeigneten Gewebes von der Gegenseite, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind
- medizinische beziehungsweise ästhetische Pigmentierung oder Tätowierung des Brustwarzenhofes
Ziel dieses Rekonstruktionsschrittes ist es, die rekonstruierte Brust möglichst harmonisch und natürlich in das Gesamtbild des Körpers einzufügen. Die Empfindlichkeit einer rekonstruierten Brustwarze kann jedoch deutlich geringer sein als die einer natürlichen Brustwarze.
Die Nachsorge ist ein wichtiger Bestandteil jeder Brustrekonstruktion. In den ersten Tagen und Wochen wird kontrolliert, ob die Wunden regelgerecht heilen, ob sich Flüssigkeit ansammelt und ob die rekonstruierte Brust beziehungsweise das verwendete Gewebe gut durchblutet ist.
Je nach Operationsverfahren können während oder nach der Operation Drainagen eingelegt werden, die Blut und Wundflüssigkeit ableiten. Wann diese entfernt werden können, hängt von der Fördermenge und dem individuellen Heilungsverlauf ab und wird bei den Kontrolluntersuchungen entschieden.
Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl sind nach einer Brustoperation nicht ungewöhnlich und bilden sich in der Regel schrittweise zurück. Die Geschwindigkeit der Heilung ist jedoch individuell sehr unterschiedlich. Eine reine Implantat- oder Expanderrekonstruktion hat meist einen anderen Heilungsverlauf als eine aufwendigere Lappenplastik mit zusätzlicher Entnahmestelle am Rücken oder Bauch.
Regelmäßige Verbandswechsel und Kontrolltermine sind wichtig, damit Wundheilungsstörungen, Infektionen oder andere Komplikationen früh erkannt werden können. Auch die Narbenpflege wird im Verlauf an den jeweiligen Heilungsstand angepasst.
Je nach Rekonstruktionsverfahren kann nach der Operation vorübergehend ein spezieller Stütz- oder Kompressions-BH empfohlen werden. Ob dies erforderlich ist, wie lange ein solcher BH getragen werden sollte und welche Form geeignet ist, wird individuell festgelegt. Ein zu starker Druck auf frische Wunden oder empfindliches Gewebe sollte vermieden werden.
Eine allgemeingültige Heilungsdauer gibt es nicht. Sie hängt vor allem vom Rekonstruktionsverfahren, vom Umfang der Operation, von Begleiterkrankungen, einer möglichen Bestrahlung und vom individuellen Heilungsverlauf ab.
Nach einer Implantat- oder Expanderrekonstruktion sind viele Patientinnen früher wieder im Alltag belastbar als nach einer umfangreichen Eigengewebsrekonstruktion. Nach Lappenplastiken muss zusätzlich die Entnahmestelle am Rücken oder Bauch heilen. Die vollständige Erholung kann deshalb mehrere Wochen dauern; bei größeren Eigengewebsoperationen kann es deutlich länger dauern, bis die Patientin sich wieder vollständig belastbar fühlt.
Auch wenn die äußeren Wunden bereits geschlossen sind, ist die Heilung im Inneren noch nicht abgeschlossen. Narben verändern sich über Monate und können zunächst gerötet, fester oder empfindlicher sein, bevor sie allmählich weicher und unauffälliger werden.
Wie bei jedem operativen Eingriff können auch bei einer Brustrekonstruktion Komplikationen auftreten. Das individuelle Risiko hängt unter anderem von der Operationsmethode, dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Gewebequalität, einer möglichen Bestrahlung und weiteren persönlichen Faktoren ab.
- Blutungen und Nachblutungen
- Blutergüsse und Schwellungen
- Wundheilungsstörungen
- Infektionen
- Ansammlung von Wundflüssigkeit (Serom)
- auffällige oder verbreiterte Narben
- vorübergehende oder dauerhafte Sensibilitätsveränderungen
- Asymmetrien oder Formveränderungen
- Risiken im Zusammenhang mit Narkose und Operation
- bei Implantaten: Kapselfibrose, Implantatverschiebung, Implantatbeschädigung oder die Notwendigkeit eines späteren Implantatwechsels
- bei Lappenplastiken: Durchblutungsstörungen sowie ein teilweiser oder vollständiger Verlust von eingebrachtem Gewebe
- Beschwerden oder Funktionsbeeinträchtigungen an der Entnahmestelle bei Eigengewebsverfahren
Welche Risiken im individuellen Fall besonders relevant sind, wird vor der Operation ausführlich besprochen. Bei Implantaten werden außerdem seltene implantatassoziierte Erkrankungen und die langfristige Kontrolle des Implantates im Rahmen der ärztlichen Aufklärung berücksichtigt.
Nach dem Einsetzen eines Brustimplantates bildet der Körper immer eine dünne Gewebeschicht um das Implantat. Das ist eine normale Reaktion. Bei einer Kapselfibrose verdickt und verhärtet sich diese Hülle jedoch stärker als gewünscht. Dadurch kann die Brust fester werden, sich verformen oder schmerzhaft sein.
Das Risiko einer Kapselfibrose kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Eine vorausgegangene oder nachfolgende Bestrahlung kann das Risiko erhöhen. Je nach Ausprägung kann eine Kapselfibrose beobachtet oder eine weitere Behandlung beziehungsweise Operation erforderlich werden.
Eine Brustrekonstruktion ersetzt nicht die onkologische Nachsorge nach Brustkrebs. Die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen werden unabhängig davon fortgeführt, ob die Brust mit einem Implantat oder mit Eigengewebe rekonstruiert wurde.
Welche Untersuchungen im weiteren Verlauf erforderlich sind, hängt von der vorausgegangenen Brustkrebsbehandlung, der Art der Operation, dem verbliebenen Brustgewebe und dem individuellen Nachsorgeplan ab. Auch Implantate sollten langfristig ärztlich kontrolliert werden.
Die Kosten für den Wiederaufbau der Brust nach einer medizinisch notwendigen Brustamputation werden in vielen Fällen von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen. Welche Leistungen konkret übernommen werden, hängt jedoch von der individuellen Situation, dem geplanten Verfahren und dem jeweiligen Versicherungsträger ab.
Vor einer Behandlung sollte deshalb geklärt werden, welche Kosten für die eigentliche Rekonstruktion, mögliche Folgeeingriffe, eine Angleichung der Gegenseite oder eine spätere Rekonstruktion beziehungsweise Pigmentierung von Brustwarze und Brustwarzenhof übernommen werden.
Eine Brustrekonstruktion nach Brustkrebs oder Mastektomie ist eine sehr persönliche Entscheidung. Für die Behandlungsplanung sind eine sorgfältige Untersuchung, eine realistische Einschätzung der Möglichkeiten und ein ausführliches Gespräch über die verschiedenen Verfahren besonders wichtig.
Dr. med. Joachim Münzberg berät als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Dortmund zu Möglichkeiten der Brustrekonstruktion mit Implantat, Gewebeexpander und Latissimus-dorsi-Lappen. Dabei werden die vorhandenen Gewebeverhältnisse, eine mögliche Bestrahlung, die Form der gegenüberliegenden Brust und die persönlichen Wünsche der Patientin berücksichtigt.
Wenn eine freie mikrochirurgische Eigengewebsrekonstruktion, beispielsweise mit einem DIEP- oder freien TRAM-Lappen, medizinisch sinnvoll erscheint, kann eine Weiterleitung an ein spezialisiertes Zentrum empfohlen werden.
Sie möchten sich über einen Brustaufbau nach Brustkrebs, eine Brustrekonstruktion nach Mastektomie, eine Implantatrekonstruktion, eine Expanderbehandlung oder eine Rekonstruktion mit Latissimus-Lappen informieren? Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin in der Praxisklinik von Dr. Münzberg in Dortmund
Folgend haben wir Ihnen eine Zusammenstellung häufiger Fragen zur Brustrekonstruktion Dortmund aufbereitet. Falls Sie auf Ihre Frage keine passende Antwort finden, zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen.
Von entscheidender Bedeutung für Brustimplantate bei einer Brustrekonstruktion ist, dass sie etwa 6 bis 8 auslaufsichere Hüllen haben und mit einem kohäsiven Silikongel gefüllt sind. Die Generation der neuen Implantate hat ein hoch vernetztes kohäsives Silikongel, das selbst bei extremer Beanspruchung immer wieder in seine ursprüngliche Form zurückfällt (Memory-Effekt). In der Vergangenheit mussten verschiedene Implantate vom Markt genommen werden (Sojaölimplantate, Hydrogelimplantate, PIP etc.), da diese im Laufe der Jahre an Volumen abnahmen und deshalb zu einer deformierten Brust führten oder Hüllendefekte aufwiesen.
Ein Auswechseln von Brustimplantaten alle 10 Jahre, wie es früher üblich war, ist heute nicht mehr notwendig. Man geht heute allgemein davon aus, dass die Brustimplantate, wenn keine Komplikationen auftreten, lebenslang verbleiben können. Die Implantathersteller bieten deshalb eine lebenslange Garantie auf die Implantate. Zu der Garantie gehören sowohl ein kostenloser Austausch der Implantate, als auch die Kostenübernahme der Operation. Sie erhalten nach der Operation einen Implantatausweis und eine Garantie-Karte des Herstellers.
Ein weiteres Kriterium ist die Befüllung der Implantate: Die Implantate sollten zu 100 % oder mehr gefüllt sein, um einen Faltenwurf zu vermeiden und eine gute Form in jeder Lage zu garantieren. Das kohäsive Silikongel sollte sich auch natürlich anfühlen.
Zum weiteren Schutz der Patientinnen verfügt das Unternehmen (Polytech) über eine Produkthaftpflichtversicherung für Brustimplantate, sodass bei Komplikationen mit den Implantaten alle Kosten für eine erneute Operation und die Implantate selbst von der Versicherung getragen werden.
Nein. Neben Implantaten und Expandern gibt es unterschiedliche Eigengewebsverfahren. Dazu gehören gestielte Lappenplastiken wie der Latissimus-dorsi-Lappen sowie freie mikrochirurgische Verfahren aus dem Unterbauch.
Ein Gewebeexpander dient zunächst dazu, Haut und Weichteilgewebe schrittweise zu dehnen. Er ist in der Regel eine vorübergehende Lösung und wird später durch ein endgültiges Brustimplantat ersetzt.
Grundsätzlich kann auch nach einer Bestrahlung eine Brustrekonstruktion möglich sein. Da bestrahltes Gewebe andere Eigenschaften haben kann, muss die Methode besonders sorgfältig ausgewählt werden.
Ja. Je nach Ausgangssituation kann beispielsweise eine Bruststraffung oder Brustverkleinerung der Gegenseite sinnvoll sein. Dies wird individuell geplant.
Eine pauschal beste Methode gibt es nicht. Entscheidend sind die individuelle Anatomie, Gewebequalität, Bestrahlung, Narben, gewünschte Brustform und die persönlichen Vorstellungen der Patientin.
Das hängt stark vom Verfahren ab. Nach einer Implantat- oder Expanderrekonstruktion ist die Erholung meist kürzer als nach einer größeren Eigengewebsoperation. Sport und schwere körperliche Belastungen sollten erst nach ärztlicher Freigabe wieder aufgenommen werden.
Ja. Nach abgeschlossener Heilung des Brustaufbaus kann die Brustwarze beziehungsweise der Brustwarzenhof mit unterschiedlichen chirurgischen und pigmentierenden Verfahren rekonstruiert werden.
Vor einer Brustrekonstruktion wird im Gespräch mit Facharzt Herrn Dr. Münzberg aus Dortmund genau festgehalten, welches Implantat neu eingesetzt wird. In der Regel werden die alten Zugangswege verwendet. Das alte Implantat wird mit der Kapsel komplett entfernt. Sollte das Implantat bei der ersten Operation über die Muskeln gelegt worden sein, wird das Implantat nun unter den Muskeln platziert. Somit ist das Risiko einer neuen Kapselfibrose deutlich niedriger. Weiterhin werden vor der Operation eine Blutuntersuchung, ein EKG, ein ausführliches Aufklärungsgespräch über den Eingriff, die Implantate, die Risiken und ein Narkosegespräch durchgeführt.
Nach der Brustrekonstruktion verbleibt die Patientin bei einem ambulanten Eingriff noch 6 bis 8 Stunden in der Dortmunder Klinik. Am nächsten Tag kommt die Patientin zum ersten Verbandswechsel und Entfernen der Drainagen. Im Krankenhaus werden am 1. postoperativen Tag nach der Brustrekonstruktion die Drainagen gezogen. Anschließend kann die Patientin das Krankenhaus verlassen. Nach 5 Tagen erfolgt ein erneuter Verbandswechsel und es wird ein Stütz- und Kompressions-BH angelegt, der ca. 6 bis 8 Wochen getragen werden muss. Nach 10 bis 12 Tagen können die Fäden gezogen werden. Anschließend erfolgt die Narbenbehandlung mit einem Silikongel oder Pflaster. Kontrolluntersuchungen finden dann nach 6 Wochen, 3 Monaten, ½ Jahr und anschließend einmal jährlich statt.
Wann eine Rückkehr in den Beruf möglich ist, hängt von der Art der Tätigkeit und vom Operationsverfahren ab. Bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit ist eine frühere Rückkehr häufig möglich als bei körperlich belastender Arbeit, schwerem Heben oder häufigen Überkopfbewegungen.
Die Arbeitsfähigkeit sollte daher nicht nach einem starren Zeitplan beurteilt werden. Dr. Münzberg bespricht im Rahmen der Nachkontrollen individuell, wann eine berufliche Belastung wieder sinnvoll ist.
In der ersten Zeit nach der Operation ist Schonung wichtig. Gleichzeitig ist eine vorsichtige Mobilisation sinnvoll, damit Kreislauf, Beweglichkeit und allgemeine Belastbarkeit wieder aufgebaut werden können. Welche Übungen geeignet sind, hängt vom Operationsverfahren ab.
Schwere körperliche Belastungen, intensiver Sport, schweres Heben und kräftige Zug- oder Druckbewegungen mit den Armen sollten zunächst vermieden werden. Bei größeren Eigengewebsrekonstruktionen wird häufig über mehrere Wochen auf stärkere Belastungen verzichtet. Der genaue Zeitpunkt für die Wiederaufnahme von Sport wird individuell nach dem Heilungsverlauf festgelegt.
Auch Schwimmen, Baden, Sauna, Solarium und intensive Sonnenexposition sollten erst wieder aufgenommen werden, wenn die Wunden vollständig verheilt sind und der behandelnde Arzt zugestimmt hat. Frische Narben sollten vor intensiver UV-Strahlung geschützt werden.
Ja. Eine Brustrekonstruktion kann grundsätzlich auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Ob und welches Verfahren geeignet ist, hängt von den vorhandenen Gewebeverhältnissen, Narben, einer möglichen Bestrahlung und der individuellen gesundheitlichen Situation ab.
Auto fahren sollte erst wieder erfolgen, wenn die Patientin sich sicher bewegen kann, keine Medikamente einnimmt, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, und eine schnelle Lenkbewegung oder Notbremsung ohne relevante Schmerzen möglich ist. Der geeignete Zeitpunkt hängt vom Operationsverfahren und vom individuellen Heilungsverlauf ab. Zusätzlich können Vorgaben der Versicherung zu beachten sein.
Mit den im Oktober 2012 in Kraft getretenen Änderungen des Heilmittelwerbegesetzes wurde das Verbot von vergleichenden Vorher-Nachher-Bildern etwas „gelockert“ (→ siehe Urteil vom Oberlandesgericht Celle; Az. 13 U 160/12). Das Verbot für Vorher-Nachher-Bilder besteht nur noch bei der bildlichen Darstellung von missbräuchlichen, abstoßenden oder irreführenden Abbildungen über Veränderungen des menschlichen Körpers aufgrund von Krankheiten oder Schädigungen. Aufgrund dieser recht weitläufig interpretierbaren Formulierung (wann ist eine bildliche Darstellung missbräuchlich, abstoßend oder irreführend?) verzichtet Facharzt Herr Dr. Münzberg weiterhin auf Vorher-Nachher-Bilder im Webauftritt. Jedoch können Sie sich Bilder über die Behandlungserfolge einer Brustrekonstruktion vor Ort im Fotoarchiv der Dortmunder Klinik ansehen.
Auch bzgl. der Angabe von Preisen einer Operation richtet sich die Klinik von Herrn Dr. Münzberg nach dem Heilmittelwerbegesetz, wonach irreführende Werbung unzulässig ist. Der Gesetzgebung nach könnte der Anschein erweckt werden, dass das Ergebnis einer Operation käuflich zu erwerben und ein Erfolg mit Sicherheit zu erwarten ist. Deswegen werden auf der Website keine Kosten einer Brustrekonstruktion genannt.
Die Preise einer Brustrekonstruktion können sie per E-Mail oder durch einen Anruf direkt erfahren.
Liegt eine medizinische Indikation vor, werden die Operationskosten einer Brustrekonstruktion von der Krankenkasse übernommen. Dazu muss eine schriftliche Bestätigung der Krankenkasse vorliegen.
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